Vision – erste Ergänzungen und Erweiterungen

Bevor in einem nächsten Schritt die erarbeitete Vision für 2040 um konkrete Schritte ergänzt werden kann, wurden die AkteurInnen zu einer Meinungsrunde eingeladen. In dieser wurde der nötige Raum geboten, um die Vision zu ergänzen bzw. zu erweitern. Die wichtigsten Punkte können folgendermaßen zusammengefasst werden:

Es wird viele Verbündete brauchen, um die Vision auch tatsächlich zu realisieren. Hierfür möchten die AkteurInnen all jene begeistern, die sich begeistern lassen. Sie möchten mit Vereinen, Genossenschaften, Kreisen, Zirkeln und Pionieren aus anderen Regionen zusammenarbeiten. Ein Hauptaugenmerk soll auf die Einbeziehung der Kinder – der kommenden Generationen – gelegt werden. Außerdem gehe es ihnen um die Einbeziehung der Natur in alle Entscheidungen – auch sie wird somit zu einer Verbündeten. Schließlich kann die Krise selbst als Verbündete gesehen werden, wenn es darum geht, alte Muster zu sprengen.

Einige Gewohnheiten und Abläufe wird die Region und deren BewohnerInnen ablegen müssen, um ihren Zielen näher zu kommen: Verantwortung kann dann nicht einfach Weiterlesen

Vision Donau-Böhmerwald 2040

Vision Donau-Böhmerwald 2040 – Illustriert von Daniela Waser

Innerhalb des GLAMURS-Projekts haben sich zentrale VertreterInnen der Region aus Politik, Wirtschaft und zivilgesellschaftlichen Initiativen in zwei Tagesworkshops der Ausarbeitung einer regionalen Vision gewidmet. Aufbauend auf den schon bestehenden Ideen und Strategien wurde in mehreren Schritten die Vision Donau-Böhmerwald 2040 entwickelt.

Lesen Sie hier die Einleitung (die gesamte Vision umfasst 11 Seiten und Sie können diese hier als pdf herunterladen):

Einleitung

Uns MühlviertlerInnen ist nach Feiern zu Mute. Im Jahr 2040 angekommen blicken die älteren unter uns auf ihre reichen Erfahrungen glücklich durchlebter Jahrzehnte zurück. Und die Jungen lassen sich gerne erzählen, welche gemeinsamen Entscheidungen und Taten unsere Region Donau-Böhmerwald (DBW) zu diesem besonders lebenswerten Fleckchen Erde gemacht haben, auf das wir alle so stolz sein können.

Einige von uns können sich recht gut erinnern, welche visionären Vorstellungen im ersten und zweiten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts unsere gemeinsamen Handlungen nach und nach zu prägen begannen. Schon früh wollten wir den zahlreichen ökologischen und sozialen Herausforderungen mit unserem ganzen Gemeinschaftsgeist und der nötigen Offenheit begegnen. Heute wissen wir, dass jene Visionen, die wir uns damals in bunten Farben ausgemalt hatten, tatsächlich weitgehend Realität geworden sind.

DBW hat etwas zu feiern – wir haben etwas zu feiern! Durch mutige, engagierte und tatkräftige Jahre haben wir es gemeinsam geschafft, unser Zusammenleben zu einem Vorbild für ganz Österreich (und darüber hinaus) zu machen. In den Medien wird gar von der „Glücksmodell-Region“ im Mühlviertel berichtet. Und breites Interesse richtet sich auf die gelungene regionale Entwicklung, die in den gemeinsamen Entscheidungen und Handlungen der lokalen Akteure aus Politik, Wirtschaft, Initiativen und der Zivilgesellschaft so viel Weitsicht und kreatives Problembewusstsein bewiesen hat.

Die schon fast befremdliche Tatsache, dass der Lifestyle „voi Lebm!“ so sehr in die internationale Aufmerksamkeit gerückt ist – und dabei etwa dem italienischen „dolce vita“ und dem latein-amerikanischen „pura vida!“ Konkurrenz macht –, erfüllt uns gleichermaßen mit Freude und Stolz. Jedenfalls sind wir auf diese Weise dafür bekannt geworden, dass unsere verwurzelte, neugierige und menschliche Art der Lebensführung ein wundersames Rezept für ein glückliches Miteinander bereitgestellt hat.

Viel wichtiger als dieser interessierte Blick auf uns von außen ist aber das lokale und uns verbindende Gefühl von Vertrauen und Gemeinschaft. Wir haben ein Fundament für eine hohe Lebensqualität für uns und kommende Generationen geschaffen. Denn wichtig war uns nicht, welche Außenwirkung wir erzeugen – entscheidend war und ist unser Tun! Gestern, heute und morgen.

Download der vollständigen Vision zum Weiterlesen.

Die AG Nachhaltigkeit ist online!

Die AG Nachhaltigkeit ist online!

Auf unserer Website finden Sie alles über uns, unsere Aktivitäten und Veranstaltungen. Wir laden Sie herzlich ein, sich durch diese Seiten zu klicken.

www.nachhaltiges-finkenstein.at

Aktion “Finkenstein wählt 2015″

Für die kommenden Gemeinderatswahlen haben wir einen Fragenkatalog mit verschiedenen Fragen zum Thema Nachhaltigkeit (bezüglich Umweltschutz, sozialer Themen, Energieversorgung, Raumplanung und Mobilität) erarbeitet. Die ersten Antworten der Parteien sind schon online, lesen können Sie diese auf:

www.nachhaltiges-finkenstein.at/Fragenkatalog.html

Ihre AG Nachhaltigkeit

http://www.nachhaltiges-finkenstein.at/

info@nachhaltiges-finkenstein.at

Gerlinde Krawanja-Ortner 0664 739 10 425

Daniel Zollner 0650 560 23 52

14. Mai: “Hallo Nachbar” Stammtisch in Latschach!

  • Sie sind in der Gemeinde neu zugezogen und wollen Menschen kennenlernen?
  • Sie stellen fest, dass immer mehr neue Häuser gebaut werden, Sie aber keinen Kontakt zu deren Bewohnern haben?
  • Sie wollen sich mit Menschen austauschen, die vielleicht ganz andere Interessen und Begabungen als Sie haben?
  • Sie wollen einfach das Miteinander und den Austausch unter den Bürgern und Bürgerinnen in Ihrer Region anregen und fördern?

Dann sind Sie herzlich eingeladen, sich mit Anderen beim regelmäßig stattfindenden Stammtisch unter dem Motto „Hallo Nachbar“ zu treffen.

Jeden 2. Mittwoch im Monat

im Gasthof POST in Latschach (Rosentaler Straße 30)

Ab 18.30 Uhr

JETZT NEU: Konversation auf Italienisch und Strickcafè !

Info: arbeitsgruppesoziales@gmail.com


Öffis am Zug – Exkursion der AG Nachhaltigkeit

AUS!WEGE

Exkursionsreihe der AG Nachhaltigkeit 2014

Freitag, 26. September 2014,  16:15 Uhr

Öffis am Zug!

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch Finkenstein

Diesmal machen wir gemeinsam eine Rundfahrt mit Bus und Bahn durch die Gemeinde. Welche Möglichkeiten und Fahrstrecken gibt es? Haben wir eine direkte Verbindung zwischen Fürnitz im Westen und Ledenitzen im Osten der Gemeinde? Wie oft und wohin fährt die S-Bahn? Wie mobil ist man in der Gemeinde ohne Auto? Wäre ein zentraler bzw. zusätzlicher S-Bahn-Stop in Ledenitzen angebracht? Pendeln Sie vielleicht schon täglich mit dem Zug in die Arbeit? Oder haben Sie seit der Schul- oder Studienzeit keinen Linienbus mehr benutzt? Wer überhaupt ist Scotty? Und was bedeutet Taktverkehr?

Eine im wahrsten Sinne bewegende Exkursion erwartet uns: Bitte Einsteigen !

Treffpunkt:     Bushaltestelle Feuerwehrhaus in Ledenitzen (Ferlacher Straße 6, 9581 Ledenitzen). Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe.

Fahrplan:

16:36   Ledenitzen Feuerwehrhaus (Bus 5194)

16:50   Gödersdorf GH Zollner

zu Fuß zum Bahnhof in Gödersdorf (ca. 900 m.)

17:07   Gödersdorf Bahnhof  (S2)

17:19   Ledenitzen Bahnhof

zurück zum Treffpunkt zu Fuß (ca. 1,5 km)

Organisation/Kontakt: AG Nachhaltigkeit – Lebensklima Finkenstein, Helga Kircher (0650 5588586) und Hermine Taferner (0680 1123611)

 

Auftaktveranstaltung LebensKlima Donau-Böhmerwald

Am 11.11.2014 ab 18:00 Uhr informieren das Zentrum für Umweltforschung gemeinsam mit dem LEADER-Büro Donau-Böhmerwald und der SPES Zukunftsakademie im CENTRO in Rohrbach über das Projekt und die geplanten Aktivitäten in der Region. Wir freuen uns wenn viele an Nachhaltigkeitsthemen Interessierte kommen, zuhören und in den interaktiven Programmteilen mitmachen! Hier zur Einladung.

PROGRAMM
Projektpräsentation Dr. in  Ines Omann (Zentrum für Umweltforschung, UFZ)
DI Peter Jungmeier (SPES Zukunftsakademie)
Weltcafé
Diskussion in Kleingruppen zum Thema
Vernetzung und Ausblick

INFORMATION UND ANMELDUNG
LEADER-Büro • Marktplatz 7 • 4152 Sarleinsbach • Tel.: 07283 / 81070 • E-Mail: leader@donau-boehmerwald.info

HINWEIS POSTERSCHAU
Bereits laufende Initiativen für gemeinschaftliches, nachhaltiges Leben und Wirtschaften können gerne im Foyer des CENTRO mit A2 Postern und Informationsmaterial auf ihre Aktivitäten und Ideen aufmerksam machen und so ihr Netzwerk vorstellen!

Gespräch mit dem Bürgermeister über Kinderbetreuungsplätze in Latschach und Ledenitzen

Am 12.03.2014 fand im Kulturhaus Ledenitzen ein offenes Gespräch mit Herrn Bürgermeister Walter Harnisch für alle Familien statt, deren Kinder einen Kinderbetreuungsplatz in den Kindergärten Ledenitzen oder Latschach benötigen.

Das Koordinationsteam des “LebensKlima Finkenstein” bedankt sich bei Herrn Bürgermeister Walter Harnisch für sein Kommen und die offene Diskussion !

Haben Sie noch Fragen zur Veranstaltung ? Bitte E-mail an: arbeitsgruppesoziales@gmail.com

 

Auftaktveranstaltung mit viel LebensKlima!

Was macht die NachhaltigkeitspionierInnen der Region Donau-Böhmerwald so erfolgreich? Wie kommt es, dass sich in dieser Region Nachhaltigkeitsinitiativen von A wie ALOM über B wie Böhmerwaldschule, Bioregion oder E wie Energiegenossenschaft, Ecoforma oder S wie Sozialsprengel Oberes Mühlviertel bis Z wie Zugkunft Mühlkreisbahn bestens etabliert haben? Antworten auf diese Fragen werden von höchster Ebene, nämlich der Europäischen Kommission, durch das Forschungsprojekt LebensKlima Donau-Böhmerwald gesucht.

Ein neunköpfiges Team (Zentrum für Umweltforschung Leipzig, SPES Zukunftsakademie, LEADER-Region Donau Böhmerwald, Bioregion Mühlviertel) wartet voller Tatendrang darauf, „die Weisheit der Region offenzulegen“ und lud deshalb zur öffentlichen Auftaktveranstaltung. Auf die im Laufe des Abends oft zitierte Mühlviertler- Mentalität“ („und jetzt packen wir es an!“) war auch diesmal Verlass: rund 70 Personen – VertreterInenn von Nachhaltigkeitsinitiativen, interessierte BürgerInnen, Bürgermeister und Bezirkshauptfrau – folgten der Einladung am 11. November ins Centro in Rohrbach.
Nachdem zahlreiche Nachhaltigkeitsinitiativen im Foyer Stände zur Präsentation ihrer Aktivitäten aufgebaut hatten, wurde der Abend mit einer Begrüßung durch LAbg. Georg Ecker und einer Projektvorstellung durch das Projektteam eröffnet: LebensKlima Donau-Böhmerwald wird in den nächsten eineinhalb Jahren untersuchen, wie es in der Region zu einem Klima des Miteinanders kam, das den BewohnerInnen aber auch der Umwelt gut tut – und wie dieses noch verbessert werden kann.

Antworten auf diese Fragen haben die BewohnerInnen bereits zahlreich in den Gesprächen bei der Auftaktveranstaltung eingebracht: „Wir mögen zwar stur sein, aber in einem positiven Sinne. Wir nutzen unsere Sturheit um durchzusetzen, dass aus Ideen auch wirklich Projekte werden.“ „Wir haben hier so viele engagierte BürgerInnen und EntscheidungsträgerInnen und ein so hohes Ausmaß an ehrenamtlich Tätigen – das zeichnet unsere Region aus!“ „Wir leben unsere Philosophie und reden nicht nur und es gibt hier eine Handschlagqualität“ – so einige Meinungen auf die Frage, warum es in der Region ein breites Spektrum an Nachhaltigkeitsinitiativen gibt. Bei einem regionalen Buffet aus der Bio- und Genussregion und aktiver Vernetzung der NachhaltigkeitspionierInnen klang der Abend aus – LebensKlima praktisch sozusagen.

Initiativen die im Foyer des CENTRO ausstellten:

  • Agenda 21 Netzwerk für Oberösterreich
  • Akademie für Volkskultur Böhmerwald
  • Bioregion Mühliertel
  • Bioschule Schlägl
  • Böhmerwaldschule
  • Ecoforma – schadstofffreies, regionales Bauen
  • Energiegenossenschaft Donau-Böhmerwald
  • Genussregion Schlägler Bioroggen
  • kultURsprung – gemeindeübergreifendes Kulturnetzwerk
  • Lebensraum Donau-Ameisberg
  • Landschaftsschule Donauschlinge
  • Topothek Kollerschlag

Hier geht es zum Fotoprotokoll.

 

Erste Projektergebnisse

In der gerade laufenden Erkundungsphase des Projekts LebensKlima wurde eine Systemanalyse durchgeführt: Zwei herausragende Initiativen aus dem Nachhaltigkeitsbereich – die Bioregion Mühlviertel und die Klima- und Energiemodellregion Donau-Böhmerwald wurden dabei genauestens unter die Lupe genommen! Im Vergleich mit den anderen europäischen Modellregionen weist die region Donau-Böhmerwald ein sehr dichtes und vielfältiges Netzwerk an Nachhaltigkeitsinitiativen auf, die sich oft durch einen ganzheitlichen Zugang auszeichnen. Lesen Sie hier selbst nach…